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Baubetreuung – eine lohnende Investition

Baubetreuung – eine lohnende Investition

19. November 2013 21:24 » Rubrik: Bauen » Kommentieren

Es ist geschafft, die Finanzierung steht und das Grundstück wurde gekauft. Nun muss nur noch das Haus gebaut werden. Jedoch kann gerade hier aus dem Wunschhaus eine Horrorvilla werden. Jeder der ein Haus baut, erwartet am Ende der Bauzeit ein einwandfreies und mängelfreies Haus zu erhalten. Leider sieht die Realität nicht selten anders aus.

Versteckte Baumängel

Oft treten Baumängel erst später auf oder werden aufgrund der Unerfahrenheit des Bauherren nicht rechtzeitig erkannt. Im schlimmsten Fall ist sogar die entsprechende Gewährleistungsfrist abgelaufen, sodass die Handwerksfirma nicht mehr belangt werden kann. In diesem Fall würde der Bauherr auf den Kosten der Korrektur sitzen bleiben. Daher sollten Unerfahrene als Bauherren lieber einen erfahrenen Baubetreuer beauftragen. Ein Baubetreuer ist in der Regel ein Architekt oder Bauingenieur der den gesamten Hausbau überwacht und kontrolliert.

Überprüfung der Bauunterlagen und Bauverträge

Bevor der Bau des Eigenheims losgeht werden euch meist von der Baufirma verschiedene Verträge vorgelegt die bauspezifische Preisberechnungen und Zahlungspläne regeln. Schon hier setzt die Arbeit eines Baubetreuers ein. Er überprüft die Verträge, Baupläne und Baukosten, wird aber zu keiner Zeit rechtsberatend tätig.

Baustellenbegehungen und Mängelbeseitigung

Auch wenn ihr als Bauherren natürlich so oft wie möglich auf eurer Baustelle seid, kann nur ein Fachmann erkennen, ob die beauftragte Baufirma die vereinbarten Leistungen tatsächlich ausführt wird. Zu diesem Zweck unternimmt der Baubetreuer in regelmäßigen Abständen eine Baubegehung. Schnell erkennt er Pfuscharbeiten und kann im Fachjargon die notwendigen Korrekturarbeiten durchsetzen.

Die Bauabnahme

Endlich ist es soweit. Das Haus steht und die Bauabnahme kann erfolgen. Auch dies gehört zum Aufgabengebiet der baubegleitenden Person. Untersuchungen haben ergeben, dass ein Baubetreuer bei einer Bauabnahme für gewöhnlich 20 Mängel findet, die einem unerfahrenen Bauherren nicht aufgefallen wären. Die investierten Kosten lohnen sich also im Regelfall für den Laien.
Trotzdem ihr einen Baubetreuer engagiert habt empfiehlt es sich noch zusätzlich ein Baucontrolling durch den örtlichen TÜV vornehmen zu lassen. Ein seriöser Baubetreuer wird dies begrüßen, da so auch ihm eventuell verborgen gebliebene Mängel entdeckt werden können. Vier Augen sehen mehr als zwei.

Kosten der Baubetreuung

Der Leistungsumfang und die Kosten der Baubetreuung sind in der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) genau geregelt. Somit kostet eine qualifizierte Baubetreuung zwischen 0,5 % und 1,5 % der Bausumme. Im Vergleich zu eventuell entstehenden Kosten wegen unentdeckter Baumängel lohnt sich diese Ausgabe in jedem Fall.

Foto: © Thorben Wengert / pixelio.de

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