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Gardinen anbringen – mit ein paar einfachen Tricks kein Zauberwerk

21. November 2013 20:13 » Rubrik: Wohnen » Kommentieren
Foto: © RainerSturm / pixelio.de

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Gardinen stellen nicht nur einen Sichtschutz dar, sondern sind zudem Schmuck und sollten deshalb zum Ambiente des Zimmers passen. Das Anbringen einer Gardine ist nicht besonders schwierig und erfordert kein großes handwerkliches Können.

Scheibengardinen – Vorsicht bei großen Fenstern

Für Gardinen stehen verschiedene Aufhängesysteme zur Verfügung. Die einfachste Form ist die Scheibengardine, dafür benötigt Ihr kein Werkzeug. In den Verpackungen liegen in der Regel dünne Haken, die Ihr in einen Holzrahmen einschraubt. Allerdings weist das Verfahren den Nachteil auf, dass Ihr dabei den Rahmen verletzt. Bei Alurahmen lassen sich Haken gar nicht und bei Kunststoffrahmen nur begrenzt verwenden. Klebehaken stellen die bessere Lösung dar, sie halten auf allen Rahmen und gehen spurlos wieder ab. Besonders fest kleben die Aufhängungen, wenn Ihr eine Heißklebepistole verwendet, wobei das spurlose Ablösen dann etwas schwieriger wird.

Anbringen von Scheibengardinen

  1. Die Gardine durch die Stange schieben und auf die gewünschte Höhe halten
  2. Mit einem Stift auf einer Seite des Rahmens eine Markung setzen
  3. Mithilfe der Wasserwaage und einem langen Brett oder der Gardinenstange auf der gegenüberliegenden Seite im Wasser eine weitere Markung anbringen
  4. Den Klebehaken oder den Haken an der markierten Stelle befestigen und die Gardinenstange einhängen

Die dünnen, ausziehbaren Stangen für Scheibengardinen eignen sich nur für verhältnismäßig kurze Gardinen bis maximal 1 m Länge und für leichte Stoffe. Bei schweren Stoffen und breiten Fenstern biegen sich ausziehbare Gardinenstangen durch. Eine hübsche Alternative ist ein festes Eisen-, Messing- oder Kupferrohr, das Ihr im Baumarkt bekommt. Ihr müsst die Meterware dann nur noch mit einer Metallsäge auf die passende Länge bringen. Die Enden der Metallstange glättet Ihr mit Schleifpapier, das stellt keinen großen Aufwand dar und sorgt dafür, dass die scharfen Kanten vom Sägen verschwinden. Als Aufhängung gibt es Klebehaken mit entsprechendem Durchmesser.

Stangen- und Spannsysteme

Für Hänge-, Über- und Schiebegardinen besteht die Auswahl zwischen Spannsystem, klassischer Gardinenschiene und Gardinenstange. Hierbei sind die Stangen wiederum am simpelsten anzubringen. Das Verfahren ähnelt dem der Scheibengardine, nur dass Ihr die Halterung mit Schraube und Dübel an der Wand oder Decke befestigt. Je nach Dicke der Stange habt Ihr dann auch die Möglichkeit, eine schwere Gardinen und Übergardinen aufzuhängen.

Bei Spannsystemen bringt Ihr auf zwei Seiten eine Spezialbefestigung mit Schrauben und Dübeln an und spannt mithilfe eines Inbusschlüssels ein Metallseil. Das System erlaubt zwar große Länge und Ecklösungen, das Spannen erfordert jedoch Kraft, damit das Seil nicht durchhängt. Den Abstand von der Wand sowie die Höhe nehmt Ihr mit einem Meterstab. Zum Auswassern benötigt Ihr entweder ein langes Brett oder eine zweite Person, die die Wasserwaage an das provisorisch eingespannte Seil hält, während Ihr das Gegenstück an die Wand drückt und die Stelle zum Bohren, Dübeln und Schrauben markiert.

Gardinenschiene – der Klassiker

Gardinenschienen kennt Ihr von Euren Müttern oder Großmüttern, sie kommen schon lagen zum Einsatz. Der Vorhang und/oder die Gardine läuft auf Rollen in einem eingelassenen Laufschlitz. Die Rollen werden bei diesem System entweder am Zugband der Gardine oder mit Klammer befestigt. Die Anbringung erfolgt immer an der Decke mit Schrauben und Dübeln, hier müsst Ihr lediglich auf den Abstand zur Wand achten und könnt auf die Wasserwaage verzichten. Dieses System kommt bei besonders schweren Übergardinen, der Kombination Vorhang und Übergardine oder Übergardine mit Volant und/oder Vorhang, sehr langen Strecken sowie für Schiebegardinen zum Einsatz.

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