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Hochbeet: Richtiger Anbau erhöht den Gemüse Ertrag

23. März 2014 21:40 » Rubrik: Garten » Kommentieren
Foto: © AnJu  – pixelio.de

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Ein Hochbeet ist nicht nur rückenfreundlich, sondern liefert Euch auch frisches und gesundes Gemüse. Aufgrund der Bodenwärme und der vielen Nährstoffe wächst das Gemüse ideal und ist zudem vor Schädlingen wie Schneckenfraß optimal geschützt.

Das Hochbeet: Richtiges Anlegen vermehrt die Ernte

Ein Hochbeet kann aus Holz ebenso angelegt werden wie aus Metall. Auch bei der Größe könnt Ihr Euch nach Euren Vorlieben richten. Damit das Gemüse auch prächtig gedeiht, ist es wichtig, dass Ihr das Hochbeet mit einem engen Maschendrahtzaun umspannt, denn so haben Wühlmäuse keine Chance, ihren Hunger zu stillen. Auch solltet Ihr darauf zu achten, dass die Innenwände ausgekleidet werden, damit diese nicht mit dem verrotteten Inhalt in Berührung kommen. Am besten eignet sich Teichfolie zum Auskleiden. Der Ertrag eines Hochbeetes liegt auch an den Bodenschichten, die neben Ästen, Laub auch aus Gartenabfällen bestehen. Durch die Zersetzungsprozesse in einem frisch befüllten Hochbeet wird Wärme erzeugt, die die Bodentemperatur um ca. 5-8 Grad erhöhen kann. Durch diese natürliche Wärme kann das Gemüse besser wachsen und Euer Ertrag erhöht sich.

Zudem werden durch die natürliche Rotte auch zahlreiche Nährstoffe freigesetzt, sodass Ihr auf zusätzlichen Dünger verzichten könnt. Das durch die Rotte freigesetzte Kohlendioxidgas sorgt für einen weiteren Nährstoffschub. Das Hochbeet solltet Ihr deshalb schichtweise befüllen. Dabei sollte jede Schicht ca. 20-30 Zentimeter umfassen. Das Material verfeinert sich von unten nach oben. Grobe Äste und Zweige bilden die Basis, es folgen feinere und zersetzte Pflanzenreste wie Herbstlaub oder zerkleinerter Strauchschnitt. Der Humus oder reifer Kompost bilden den Abschluss.

Gemüsearten für das Hochbeet

Im ersten Jahr könnt Ihr stark zehrende Gemüsearten anpflanzen, denn die Nähstoffversorgung im Beet ist sehr gut. Gurken, Tomaten, Lauch und Auberginen eignen sich besonders, denn sie reichern kein Nitrat an. Generell eignen sich alle Gemüsearten für eine Bepflanzung. Nur raumreifende Sorten wie Zucchini, Rhabarber oder Kürbis solltet Ihr nicht pflanzen.

Ertragreiche Mischkulturen

Besonders ertragreich sind Mischkulturen. Zwiebeln mit Karotten, Dill mit Gurken oder Bohnen und Bohnenkraut gesellen sich gerne zueinander. Für bunte Farbtupfer sorgt die Kapuzinerkresse, die an den Beeträndern wachsen kann. Salat und Kräuter pflanzt Ihr am besten erst ab dem dritten Anbaujahr zu. Bleibt es bei der ursprünglichen Bepflanzung, so sollte nach ca. 5 Jahren die gesamte Beetfüllung ausgetauscht werden, denn alle Nährstoffe sind dann an die Pflanzen abgegeben. Wird das Hochbeet neu bepflanzt, so solltet Ihr Komposterde nachfüllen. Wichtig ist das regelmäßige und häufige Bewässern der Pflanzen, denn die Erde trocknet wegen dem lockeren Aufbau im Hochbeet schneller aus.

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