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Rasen für den Winter rüsten

20. November 2013 20:52 » Rubrik: Garten » 1 Kommentar
Foto: © RainerSturm / pixelio.de

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Jeder Gartenfreund weiß es, ein schöner grüner Rasen wertet jeden Garten auf und erfreut das Auge des stolzen Besitzers. Doch um in diesen Genuss zu kommen, muss man dem Rasen fast das ganze Jahr über, außer im tiefsten Winter, immer etwas Pflege zukommen lassen.

Richtige Rasenlänge beachten

Welche Rasenpflege solltet Ihr also kurz vor dem Einbruch der kalten Jahreszeit noch erledigen, um den Gräsern eine erholsame Winterruhe zu ermöglichen?
Solange der Rasen wächst, und das kann auch im Herbst beziehungsweise zu Winterbeginn noch der Fall sein, soll er auch gemäht werden. Dabei sollte man aber nicht unter vier bis fünf Zentimeter Schnitthöhe gehen. Der Rasenmäher muss natürlich mit einem Fangsack ausgerüstet sein, so werden gleichzeitig auch die heruntergefallenen Blätter mit eingesaugt und entfernt. Geschieht das nicht, so muss mit verstärkten Moos- und Schimmelpilzbefall gerechnet werden. Diesen „Schneeschimmel„, der unschöne graue Rasenflecken verursacht, wird man erst wieder bei Temperaturen über +10 Grad wieder los.

Rechtzeitig Vertikutieren empfehlenswert

Sind die Rasenflächen schon stark vermoost, könnte eine Bearbeitung mit dem Vertikutierer sinnvoll sein.
Die sollte aber wirklich bis spätestens Ende Oktober erledigt sein, da sich die aufgekratzte Rasenfläche über die wirklich kalte Jahreszeit nicht mehr erholen kann. Beim Vertikutieren wird wiederum Moos und auch Rasenfilz entfernt und die Durchlüftung gefördert.
Wenn sich durch diese Bearbeitung kahle Flächen im Rasen bilden, so wartet mit der Neusaat bis zum Frühling. Eine Aussaat im Winter bringt naturgemäß keinen Erfolg und mit etwas Glück deckt der Schnee diese unschönen Erdflecken zu.

Empfehlenswert wäre nach dem Vertikutieren das Ausstreuen von Sand auf den gelockerten Boden oder, noch besser, die Verteilung von Kalk. Es gibt diverse Kalkmischungen, die mit dem Streuwagen gleichmäßig verteilt werden sollten. Sie entsäuern den Boden, verschlechtern dadurch die Wuchsbedingungen für Moose, verbessern das Nahrungsangebot für Gräser durch beigesetztes Magnesium und halten den Rasen dadurch auch schön grün.

Auf Rasendüngung achten

Optimal wäre ein Austreuen des Winterdüngers schon im September. Solange der Boden aber noch nicht gefroren ist, ist die Düngung auch zu einem späteren Zeitpunkt, sogar bis in den Dezember hinein, möglich und empfehlenswert. Spezielle Bodenverbesserer für die kalte Jahreszeit, zumeist in organischer Form, sind für diese Aufgaben bestens geeignet. Darin enthaltenen Wirkstoffe wie Stickstoff, Kalium und Phosphor sorgen für kräftigen Wuchs der Gräser, fördern die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten, Kälte und Trockenheit und begünstigen die Wurzelbildung im Frühjahr.

Werden diese Pflegetipps befolgt, so werdet Ihr euch im Frühjahr über ein üppiges Grün freuen können und beruhigt die Weihnachtszeit herankommen lassen.

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Kommentare (1)

  • Peter

    Vertikutieren muss man nicht notwendigerweise per Hand, auch wenn dies mit dem entsprechenden Werkzeug und bei kleineren Flächen durchaus möglich ist. Bei Befall in größeren Arealen kann auch auf motorisierte Vertikutierer zurückgegriffen werden. Die Variante ist dann deutlich schonender für Rücken und Gelenke, als das manuell zu machen.

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