Forderungen zwischen zwei Privatpersonen

  • Frage #101532 vom 07.06.2006 - 15:34 Uhr
  • Thema: Vertragsrecht
  • Einsatz: € 15,00 (Rechnung per E-Mail)
  • Status: Beantwortet

Guten Tag,

folgender Sachverhalt:
Ich hatte vor einigen Jahren (2003) vor, in meiner damaligen Beziehung mit meiner Freundin zusammenzuziehen. In Anbetracht dessen habe ich für die Wohnung meiner Freundin einen Telefonanschluß auf meinen Namen beantragt.

Aufgrund unserer Trennung kam es nicht zu meinem Einzug. Bis wir geschafft haben, den Telefonanschluß umzumelden, entstanden Kosten aufgrund der Telefonie meiner Ex-Freundin. Diese wurden monatlich von meinem Konto eingezogen. Wir vereinbarten mündlich, dass sie mir den jeweiligen Rechnungsbetrag nach Rechnungserhalt zurücküberweist. Dies klappte auch die ersten Monate problemlos. Nach einiger Zeit blieben diese Überweisungen aus. Ich mahnte regelmäßig, habe Ratenzahlungen angeboten. Mittlerweile dauern diese regelmäßigen Mahnungen 1 1/2 Jahre (sie hat immer vertröstet) und plötzlich weigert sie sich, den Endbetrag von knapp 200,00 EUR zu bezahlen.

Habe ich eine Chance, dieses Geld von ihr zu bekommen ? Habe ich also einen Anspruch ? Kann man die ersten Überweisungen, obwohl kein schriftlicher Vertrag besteht, als Schuldneranerkennung ihrerseits betrachtet werden ? Denn Sie bestätigte ja mit ihrem Handeln (Überweisungen) damit, dass ich sozusagen der Gläubiger und sie die Schuldnerin ist.

In Anbetracht des geringen Betrages lohnt sich sicher kein Prozess. In Anbetracht der primitiven Art und Weise dieser Person würde ich es trotzdem aus Prinzip erwägen wollen.

Vielen Dank im voraus für eine Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Die Frage wurde beantwortet.
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