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Selber bauen oder Haus kaufen – finanzielle Aspekte

21. Dezember 2013 15:40 » Rubrik: Finanzen » Kommentieren
Foto: © Thorben Wengert / pixelio.de

Foto: © Thorben Wengert / pixelio.de

Wenn man sich entschieden hat, ein eigenes Haus anzuschaffen, kommt schon die zweite schwierige Frage. Nun müsst Ihr überlegen, ob Ihr ein sozusagen „gebrauchtes“ Haus kaufen wollt oder lieber ein neues Einfamilienhaus baut. Fast ist dies schon eine Glaubensfrage, scheiden sich doch häufig die Geschmäcker bei dieser Frage. Für beide Varianten gibt es mehrere Vor- und Nachteile, vor allem in finanzieller Hinsicht.

Das Wichtigste beim Hauskauf – die Lage

Ein Vorteil beim Kauf eines bestehenden Gebäudes ist die oft unterschätzte Lage, gerade was die Nachbarschaft angeht. Wer ein neues Haus in einem noch fast leeren Neubaugebiet errichtet, weiß nicht was ihn erwartet. Die Grundstücke sind hier häufig teuerer und nicht selten kleiner. So ist ein fertiges Haus gerne finanziell auch etwas günstiger, denn hier ist der Bauplatz im Kaufpreis enthalten. Zusätzlich sind diese kleinen Grundstücke noch nicht eingewachsen. Das ist bei einem bestehenden Haus völlig anders. Hier könnt Ihr Euch die Nachbarn fast aussuchen und der Garten ist meist schon bepflanzt. Auch wenn dieser vielleicht nicht dem eigenen Stil entspricht, habt Ihr doch erst einmal einen gewissen Schutz und könnt später einzelne Aspekte nach Eurem Geschmack verändern.

Die eigene finanzielle Lage

Der Spielraum, den man selbst in finanzieller Hinsicht hat, ist ebenfalls ein wichtiger Faktor. Wer ein fertiges Haus kauft, bekommt vielleicht nicht sofort jeden Raum in dem Zuschnitt, den er gern hätte. Doch er hat auch weniger unangenehme Überraschungen in finanzieller Hinsicht zu erwarten. So könnt Ihr einzelne Bereiche des Hauses später renovieren und bleibt immer locker im Budget. Dennoch solltet Ihr das fertige Haus ebenso wie einen Bauvorvertrag für ein neues Haus von einem unabhängigen Sachverständigen prüfen lassen. So seid Ihr mit einem neuen oder alten Haus auf der sicheren Seite.

Eine ganz alte Regel – Zeit ist Geld

Bei kaum einer anderen Aktion ist dieses alte Sprichwort so gültig wie beim Hausbau. Jeder Monat, der während der Bauphase vergeht, belastet den finanziellen Rahmen stark. Je nach Haustyp kann ein Bau, vor allem wenn ein massives Haus in Planung ist, bis zu einem Jahr dauern. Während dieser Zeit müssen die Zinsen und Abträge für die Hypothek schon gezahlt werden. Gleichzeitig wird jeden Monat noch die Miete fällig, die man doch eigentlich einsparen wollte. Daneben fallen fast jeden Tag kleine Posten für die Baustelle an und Ihr solltet ebenfalls die Benzinkosten bedenken, wenn Ihr selbst ständig zur Baustelle pendeln müsst. So könnt Ihr davon ausgehen, dass der Kauf eines bestehenden Hauses in den meisten Fällen günstiger ist, als ein Neubau. Das gilt natürlich nur, wenn keine Baumängel bestehen und man sich für die Immobilie entscheidet, die sehr den eigenen Wünschen entspricht, ohne das man größere bauliche Änderungen vornehmen muss.

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