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Wärmedämmung – wie die Wärme im Haus bleibt

12. Dezember 2013 10:43 » Rubrik: Bauen » Kommentieren
Foto: © Rainer Sturm / pixelio.de

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Egal wie gut ein Heizsystem ist, es nutzt wenig, wenn das Haus schlecht gedämmt ist. Die sicherste Form der Wärmedämmung ist natürlich die Konstruktion des Neubaus unter modernen energiesparenden Gesichtspunkten. Dabei sollten zweischalige Wände oder wärmedämmende Bausteine gewählt und auf die Vermeidung von Wärmebrücken geachtet werden. So stimmt das Gesamtsystem. Bei älteren Häusern muss man in der Regel nachrüsten. Hier gibt es unterschiedliche Lösungen.

Was kann man dämmen?

Gerade bei älteren Häusern ist es sinnvoll die Außenwände zu dämmen. Dabei besteht die Möglichkeit die Wände von außen oder von innen zu dämmen. Beides hat Vor- und Nachteile, jedoch raten Experten in der Regel vor allem zur Außendämmung.

  • Soll auch der Dachboden ausgebaut werden, so lohnt in jedem Fall eine sorgfältige Dämmung des Daches. Sind sogar neue Dachziegel fällig, so sollte man sich für die wärmeschutztechnisch und bauphysikalisch beste Möglichkeit entscheiden – die Aufsparrendämmung. Wenn die Eindeckung noch in Ordnung ist, dann könnte sich eine Zwischensparrendämmung anbieten. Dafür gibt es verschiedene Materialien wie Glas- und Steinwolle oder auch Kork.
  • Natürlich hat man auch die Möglichkeit den Fußboden im Dachgeschoß mit Trockenestrich zu dämmen.
  • Auch die Dämmung der Kellerdecke von unten kann eine Alternative sein, wenn der Boden darüber nicht gedämmt ist und nur mit großem Aufwand nachträglich gedämmt werden kann.

Innendämmung – Vor- und Nachteile

Der Vorteil einer Innendämmung liegt darin, dass man jeden Raum nach und nach – und zudem leichter in Eigenleistung – sanieren kann. Nach der Sanierung werden sich die Räume schneller Aufheizen als vorher.

Es bestehen aber auch einige Nachteile. So muss die Innendämmung sehr genau auf die Art und den Zustand des Mauerwerks abstimmen, denn dadurch kommt es zu einer Absenkung der Temperatur der dahinterliegenden Außenwand. Da diese zudem von Außen auch mit Feuchtigkeit belastet ist, kann es schneller zu Frostschäden kommen. Insbesondere an den Wärmebrücken, wie Fenstern, kann es leichter zu Kondenswasser- und Schimmelbildung kommen.

Welches Material wird zur Dämmung verwendet?

Das Dämmmaterial von heute wird in der Regel in Rollen geliefert und für die eigenen Bedürfnisse in Bahnen abgeschnitten. Des Weiteren gibt es häufig noch die vom Hersteller mit Nut und Feder versehenen Polystyrol-Hartschaumplatten. Gerade in Altbauten werden aber auch eine Reihe natürlicher Rohstoffe als Dammmaterial verwendet. Wichtig bei der Wahl des Materials sollte dabei nicht der Preis sein, sondern das Gesamtpaket.

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