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Winterzeit – Wie man Heizkosten sparen kann

19. Januar 2014 20:15 » Rubrik: Finanzen » Kommentieren
Foto: © Henrik Gerold Vogel / pixelio.de

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Besonders in den kalten Wintermonaten steigen die Heizkosten an. Zuhause will man es schön warm und gemütlich haben. Dabei ist allerdings auch ein ideales Raumklima ausschlaggebend. Wie man dieses erreichen kann und wie Ihr in der kalten Jahreszeit einiges an Heizkosten sparen könnt, lest Ihr nachfolgend.

Optimales Raumklima erreichen

Ein gesundes Raumklima ist nicht nur für das allgemeine Wohlbefinden unumgänglich, auch das Risiko für Milben und Schimmelpilz wird dadurch deutlich verringert. Um dieses zu erreichen spielen 3 Faktoren eine wesentliche Rolle: die Temperatur der Raumluft, die Luftfeuchtigkeit und die Luftzirkulation.

Die optimale Luftfeuchtigkeit liegt in Räumen bei 50 Prozent. Diese kann durch richtiges Heizen und Lüften gering gehalten werden. In Räumen sollte ca. viermal täglich stoßgelüftet werden für rund 3 Minuten. Dabei sind die Fenster ganz geöffnet. Während der Heizperiode sollte ein Dauerlüften durch ständig gekippte Fenster vermieden werden. Gekippte Fenster machen von Mai bis September Sinn.

Die ideale Wohnraumtemperatur liegt tagsüber bei ca. 20 Grad Celsius. Schlafräume sollten eine Temperatur zwischen 16 und 18 Grad Celsius haben. Werden Räume nicht benutzt, sollten diese keinesfalls komplett auskühlen. Um die Feuchtigkeitsentwicklung zu verringern, empfiehlt es sich, beim Kochen stets die Töpfe zu bedecken und jegliche Luftbefeuchter an Heizungen zu entfernen. Ebenso sollte Wäsche außerhalb der Wohnräume getrocknet werden.
Durch ein gutes Raumklima können Heizkosten gespart werden und der Mensch fühlt sich überdies in den Räumen viel wohler.

Wertvolle Spartipps um Heizkosten zu senken

Grundsätzlich ist zu empfehlen, dass Räume, in denen man sich seltener aufhält, mit einer geringeren Zimmertemperatur auskommen. Nachfolgend werden euch fünf wertvolle Tipps genannt, wie ihr gerade jetzt in den kühlen Monaten eure Heizkosten effektiv sparen könnt.

Spartipp #1 – Die Ventile der Heizung komplett aufdrehen

Wenn ein zentrales Thermostat die gesamte Heizungsanlage für die Wohnung / das Haus regelt, dann sollten die Heizungsventile an den einzelnen Heizkörpern ganz aufgedreht sein. Sind Ventile nur halb aufgedreht, kann die gewünschte, eingestellte Temperatur nicht erreicht werden. Überdies ist zu beachten, dass die Heizkörper frei stehen. Sodann kann die volle Heizleistung ausgeschöpft werden und die warme Luft im Raum bestmöglich zirkulieren.

Spartipp #2 – Optimale Temperatur zwischen 20 und 22 Grad Celsius

Als ideale Raumtemperatur für Ess-, Arbeits- und Wohnzimmer werden laut mehreren Studien 20 Grad Celsius genannt. Im Bad kann es ruhig um 2 Grad Celsius wärmer sein. Lediglich in Schlafräumen reicht eine Zimmertemperatur zwischen 16 und 18 Grad Celsius. Hält man sich länger nicht im Haus bzw. in der Wohnung auf, kann man in dieser Zeit die Temperatur um 1 bis 2 Grad runterdrehen, dies hilft an Heizkosten zu sparen. Allerdings sollte die Temperatur nie unter 16 Grad Celsius fallen.

Spartipp #3 – Beim Energiesparen Vorhänge nutzen

Besonders bei Altbauten geht durch die Fenster viel an Wärme verloren. Hierbei helfen schwere und dichte Vorhänge, die Wärme besser in den Räumen zu halten. Ebenso helfen heruntergelassene Rollos und geschlossene Fensterläden den Energieverlust gering zu halten.

Spartipp #4 – Fenster nicht dauerhaft gekippt lassen

Wie oben schon beschrieben, sollten die Fenster in den Wintermonaten nicht dauerhaft gekippt werden. Anstatt des Kippens ist es effizienter, bis zu viermal täglich für einige Minuten stoßzulüften. Hierbei wird der Luftaustausch beschleunigt und der Energieverbrauch gering gehalten.

Spartipp #5 – Gute Dämmung

Bevor ihr euch für eine Wohnung entscheidet, solltet ihr auf alle Fälle auf gute Dämmung achten. Für Wohnungen gibt es dazu seit 2009 einen sogenannten Energieausweis, der bestens über energetische Daten eines Hauses bzw. einer Wohnung informiert.

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